Öffentliche Fördermittel – Aber wie?

In Deutschland gibt es derzeit zwischen 1500 und 2000 Förderprogramme, die verschiedene Personengruppen mit Zuschüssen und Darlehen unterstützen. Ein Teil davon ist für StartUps aus der Hightech- und IT-Branche interessant. Doch vor der Vergabe von Fördermitteln steht ein Antragsverfahren, in dem Kriterien erfüllt, Richtlinien berücksichtigt und Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen. Schon die formalen Vorgaben und die Antragsrhetorik spielen eine große Rolle.

Das macht es zeitaufwändig, Fördermittel zu beantragen – und Zeit ist etwas, das in der Gründungsphase ohnehin knapp ist. Deshalb hilft Euch das CyberForum, die passende Förderung zu finden und einen erfolgsversprechenden Förderantrag zu planen.

Verschafft Euch hier einen ersten Überblick über die wichtigsten Förderprogramme für StartUps aus der Hightech- und IT-Branche. Eine ausführliche Auflistung der Fördermittel findet ihr unter foerderdatenbank.de oder Webseite des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Den besten Überblick über Gründerfördermittel in Baden-Württemberg bekommt Ihr in der Förderdatenbank des Landes.

Bei Bedarf unterstützen wir Euch gerne in einem persönlichen Gespräch bei Eurem Fördervorhaben.

 

Zuschüsse für Hochschulausgründungen


Hochschulausgründungen können staatlich geförderte Existenzgründerprogramme erhalten wie das EXIST-Gründerstipendium für Wissenschaftler, Hochschulabsolventen und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Studierende.

Für junge wissenschaftliche Mitarbeiter ebenso interessant ist das Förderprogramm „Junge Innovatoren“. Gefördert werden Gründer, deren Produkte und Verfahren auf besonders innovativen Erfindungen beruhen oder auf einer von ihnen entwickelten Software oder ihrem technologischen Know-how. „Junge Innovatoren“ hat zum Ziel, den Technlogietransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft voranzutreiben.

Quelle: www.foerderdatenbank.de

 

Zuschüsse für Gründer und Wachstumsunternehmen


Für Existenzgründer bieten die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Staatsbank Baden-Württemberg (L-Bank) zinsgünstige Förderkredite.
Technologieorientierte StartUps können zudem Mittel aus dem Hightech-Gründerfonds beantragen, welcher vom Bund, der KfW Bankengruppe und Unternehmen aus der Wirtschaft aufgelegt wurde und gemeinsam betrieben wird.

Außerdem gibt es weitere staatliche Banken, die Existenzgründern und StartUps mit Förderdarlehen unter die Arme greifen, so die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (MBG).

Seit April 2012 können auch StartUps und Existenzgründer aus den Bereichen IT und Hightech auf das Förderprogramm „Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen“ zugreifen. Gefördert werden vor allem Unternehmen in der Frühphase, um diese schnell an Absatzmärkte und eine Unternehmensfinanzierung heranzuführen.

Mehr Informationen unter: www.innovationsgutscheine.de

Quelle: www.foerderdatenbank.de

 

KMU-Patentaktion


Oft sichern sich KMU und StartUps nicht schutzrechtlich ab gegen den Diebstahl ihrer Ideen und ihres geistigen Eigentums, weil der Kosten- und Zeitaufwand einer Patentanmeldung zu hoch erscheint.

Deshalb unterstützt der Bund mit der KMU-Patentaktion Unternehmen bei der Sicherung ihrer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung (FuE). Das Förderangebot wendet sich ausdrücklich an Neulinge, die bisher noch kein Patent angemeldet haben oder deren letzte Patentanmeldung mehr als fünf Jahre zurückliegt.

Die Förderung umfasst folgende Teilpunkte:

  • Recherche zum Stand der Technik
  • Kosten-Nutzen-Analyse
  • Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung in Deutschland
  • Vorbereitungen für die Verwertung einer Erfindung
  • Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung für das Ausland

Quelle: www.signo-deutschland.de

 

Karlsruher EXI Gründungsgutschein

Seit Anfang 2015 gibt es den Karlsruher EXI Gründungsgutschein, der neben der kostenfreien Kompaktberatung (von ca. 5 Stunden) im CyberForum für Gründungswillige mit konkreter Idee noch die Option beinhaltet, eine zu 80% geförderte Intensivberatung anzuhängen. Mehr Infos gibt es hier.

 

Gründercoaching Deutschland


Nicht selten fehlt es in den ersten Jahren am Markt noch an Erfahrung und Know-how. Um dieses Wissensdefizit ausgleichen zu können, unterstützen Bund und Länder StartUps und Existenzgründer, die auf das Know-how externer Unternehmensberater und Schulungsveranstalter zurückgreifen möchten.

Mit dem Gründercoaching Deutschland und der Beratungsförderung des Bundes (BAFA) bezuschusst der Bund Beratungen zu wirtschaftlichen, technischen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen.

Zudem werden Zuschüsse für spezielle Beratungen zu den Themen Innovation, Kooperation und Qualitätsmanagement vergeben sowie für Beratungen zur Mitarbeiterbeteiligung und im Vorfeld eines Ratings.

Das Projekt Gründercoaching Deutschland endet zum 31.12.2015. Infos zum Anschlussprojekt findet Ihr ab 2016 beim BAFA.

 

Ansprechpartner

Corinna Jahn

T 0721.602 897-23
jahn(at)cyberforum.de