AfB gemeinnützige GmbH,

Internet: www.afb24.com
Branche: Dienstleistungen
Gründung: Oktober 2004

Erfolgsgeschichte

AfB - social & green IT
Im Jahr 2004 wurde die AfB aus persönlichem Engagement heraus gegründet. Man wollte ein Geschäftsmodell entwickeln, das durch die Aufbereitung und den Verkauf gebrauchter IT-Hardware die Schonung natürlicher Ressourcen und die Reduktion von CO2-Emission ermöglicht, aber vor allem die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen am ersten Arbeitsmarkt als wesentlichen Aspekt realisiert.
Das Konzept der AfB basiert auf der Idee, Partnerschaften mit großen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einzugehen, die uns ihre nicht-mehr benötigte IT-Hardware kostenlos übergeben. Die Geräte werden von uns abgeholt, inventarisiert, getestet, falls nötig repariert und anschließend mit 12-monatiger Gewährleistung in unseren Niederlassungen oder im Online-Shop wieder verkauft. Alle vorhandenen Daten werden zertifiziert gelöscht. Eine barrierefreie Einrichtung und toleranter Umgang im gesamten Arbeitsprozess ermöglicht es, dass bei uns Menschen mit – und ohne Behinderung in sämtlichen Bereichen gleichermaßen zusammenarbeiten. Mittlerweile besitzt die AfB gGmbH 9 Standorte in Deutschland und Österreich. Hier beschäftigen wir ca. 140 Mitarbeiter, 50% davon sind Menschen mit Behinderung. Wir wollen das Unternehmen entsprechend ausweiten, dass wir mittelfristig 500 Menschen beschäftigen können.
Unsere Partnerfirmen unterstützen uns sehr dabei, das AfB-Konzept auch weiterhin zu etablieren, erwarten von uns aber vor allem im Umgang mit sensiblen Daten qualitativ hochwertige Dienstleistung. Die Herausforderung lag daher vor allem zu Beginn der Tätigkeit darin, das Vertrauen der Firmen für unsere Leistung zu gewinnen und die Prozesse so zu gestalten, dass sie auch durch Menschen mit Behinderungen problemlos umgesetzt werden konnten, dabei aber optimale Leistung angeboten werden konnte. Wir bilden heute einen optimalen Prozess vor allem im Bereich der Datenlöschung ab und bieten hochwertige Dienstleistungen im IT-Bereich. Durch eine enge Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen, Landschaftsverbänden und Wirtschaftsunternehmen fördern wir neue Impulse innerhalb der AfB, um gesellschaftliche Inklusion weiter voranzutreiben und vor allem im Bereich Ausbildung junger Menschen zukunftsweisende Perspektiven zu schaffen. Hierfür haben wir sogar einen neuen Ausbildungsberuf geschaffen. Im September 2011 starten 12 junge Menschen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung beschäftigt waren, ihre Ausbildung zum Fachpraktiker für IT-Systemelektronik.
Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen beschäftigt sich die AfB damit, ökologische Inhalte im Rahmen von Corporate Social Responsibility weiter voranzutreiben. Durch die Wiederaufbereitung und die Weiterverwendung gebrauchter IT-Hardware kann die Neuproduktion von Geräten reduziert werden. Natürlich Ressourcen werden geschont und CO2-Emission wird effektiv vermieden. Wir wollen es schaffen, die Gesellschaft für diese Werte zu sensibilisieren und auf gesellschaftliche Vorteile hinzuweisen. Indem große Wirtschaftsunternehmen eine Partnerschaft mit der AfB eingehen haben diese die Möglichkeit, sich ohne große Bemühungen ebenfalls sozial zu engagieren und eine exemplarische Patenschaft für Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen zu übernehmen. Mit dem Beweis, dass man diese soziale Kompetenz sogar in der schwer umkämpften IT-Branche realisieren kann, soll auch anderen Wirtschaftakteuren Mut dazu gemacht werden, sich für gesellschaftliche Werte einzusetzen. Die AfB hat erfolgreich gezeigt, dass man auf Basis wirtschaftlichen Erfolgs soziale und ökologische Ziele erreichen kann und gesellschaftliche Verantwortung nicht im Gegensatz zu erfolgreichem unternehmerischen Handeln steht.

Ansprechpartner

Tel.: 07243 / 20000 205
E-Mail:

Selbstdarstellung

AfB - social & green IT

Awards

Sonderpreis Cyber-Champions 2011 in der Kategorie \"Nutzen für die Gesellschaft\"
Ausgewähler Ort im Wettbewerb Land der Ideen 2009