AfB gemeinnützige GmbH

Erfolgsgeschichte

AfB - social & green IT

Im Jahr 2004 wurde die AfB aus persönlichem Engagement heraus gegründet. Man wollte ein Geschäftsmodell entwickeln, das durch die Aufbereitung und den Verkauf gebrauchter IT-Hardware die Schonung natürlicher Ressourcen und die Reduktion von CO2-Emission ermöglicht, aber vor allem die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen am ersten Arbeitsmarkt als wesentlichen Aspekt realisiert.

Das Konzept der AfB basiert auf der Idee, Partnerschaften mit großen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einzugehen, die uns ihre nicht-mehr benötigte IT-Hardware kostenlos übergeben. Die Geräte werden von uns abgeholt, inventarisiert, getestet, falls nötig repariert und anschließend mit 12-monatiger Gewährleistung in unseren Niederlassungen oder im Online-Shop wieder verkauft. Alle vorhandenen Daten werden zertifiziert gelöscht. Eine barrierefreie Einrichtung und toleranter Umgang im gesamten Arbeitsprozess ermöglicht es, dass bei uns Menschen mit – und ohne Behinderung in sämtlichen Bereichen gleichermaßen zusammenarbeiten. Mittlerweile besitzt die AfB gGmbH 9 Standorte in Deutschland und Österreich. Hier beschäftigen wir ca. 180 Mitarbeiter, 50% davon sind Menschen mit Behinderung. Wir wollen das Unternehmen entsprechend ausweiten, dass wir mittelfristig 500 Menschen beschäftigen können.

Unsere Partnerfirmen unterstützen uns sehr dabei, das AfB-Konzept auch weiterhin zu etablieren, erwarten von uns aber vor allem im Umgang mit sensiblen Daten qualitativ hochwertige Dienstleistung. Die Herausforderung lag daher vor allem zu Beginn der Tätigkeit darin, das Vertrauen der Firmen für unsere Leistung zu gewinnen und die Prozesse so zu gestalten, dass sie auch durch Menschen mit Behinderungen problemlos umgesetzt werden konnten, dabei aber optimale Leistung angeboten werden konnte. Wir bilden heute einen optimalen Prozess vor allem im Bereich der Datenlöschung ab und bieten hochwertige Dienstleistungen im IT-Bereich. Durch eine enge Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen, Landschaftsverbänden und Wirtschaftsunternehmen fördern wir neue Impulse innerhalb der AfB, um gesellschaftliche Inklusion weiter voranzutreiben und vor allem im Bereich Ausbildung junger Menschen zukunftsweisende Perspektiven zu schaffen. Hierfür haben wir sogar einen neuen Ausbildungsberuf geschaffen. Im September 2011 starten 12 junge Menschen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung beschäftigt waren, ihre Ausbildung zum Fachpraktiker für IT-Systemelektronik.

Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen beschäftigt sich die AfB damit, ökologische Inhalte im Rahmen von Corporate Social Responsibility weiter voranzutreiben. Durch die Wiederaufbereitung und die Weiterverwendung gebrauchter IT-Hardware kann die Neuproduktion von Geräten reduziert werden. Natürlich Ressourcen werden geschont und CO2-Emission wird effektiv vermieden. Wir wollen es schaffen, die Gesellschaft für diese Werte zu sensibilisieren und auf gesellschaftliche Vorteile hinzuweisen. Indem große Wirtschaftsunternehmen eine Partnerschaft mit der AfB eingehen haben diese die Möglichkeit, sich ohne große Bemühungen ebenfalls sozial zu engagieren und eine exemplarische Patenschaft für Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen zu übernehmen. Mit dem Beweis, dass man diese soziale Kompetenz sogar in der schwer umkämpften IT-Branche realisieren kann, soll auch anderen Wirtschaftakteuren Mut dazu gemacht werden, sich für gesellschaftliche Werte einzusetzen. Die AfB hat erfolgreich gezeigt, dass man auf Basis wirtschaftlichen Erfolgs soziale und ökologische Ziele erreichen kann und gesellschaftliche Verantwortung nicht im Gegensatz zu erfolgreichem unternehmerischen Handeln steht.

Selbstdarstellung

AfB - social & green IT

Über die AfB gemeinnützige GmbH

Das AfB-Konzept: Gebrauchte IT-Hardware schafft neue Perspektiven!

Für Unternehmen. Für die Gesellschaft. Für die Umwelt.

AfB ist Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus. Als CSR-Partner namhafter Großunternehmen stellt AfB eindrucksvoll unter Beweis, dass gesellschaftliches Engagement und professionelles IT-Remarketing erfolgreich miteinander vereinbar sind. AfB hat sich darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen, sie aufzubereiten, eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorzunehmen und die Geräte anschließend in den AfB-Shops oder über die Website shop.afb-group.eu wieder zu verkaufen, um die Produkte erneut in den Verwendungs-Kreislauf zurückzuführen. Defekte oder zu alte Geräte werden zur Ersatzteilgewinnung in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, die übrigen Rohstoffe gehen an Zertifizierte Recyclingbetriebe. Alle Arbeitsschritte im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet und werden von behinderten und nicht-behinderten Menschen solidarisch verrichtet. Die Integration der Mitarbeiter in die Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven sprechen für sich. Hinzu kommt, dass die ressourcenverzehrende Neuproduktion von Hardware substituiert, Elektroschrott und CO2 in erheblichem Maß vermieden werden.

Heute schon sind zahlreiche große Konzerne, Banken, Versicherungen und öffentliche Einrichtungen CSR-Partner von AfB. Sie sehen den Vorteil darin, notwendige Geschäftsprozesse ohne zusätzliches Investment mit sozialem und ökologischem Engagement zu verknüpfen. Zu den mittlerweile über 100 Partnern gehören große Konzerne wie Siemens, RWE, ThyssenKrupp, REWE, Bertelsmann und Telefónica. Durch diese Partnerschaften konnten an mittlerweile 13 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz über 180 Arbeitsplätze in der IT-Branche geschaffen werden, davon 50 Prozent für Menschen mit Handicap. Im Jahr 2013 wurden so über 220.000 Gebrauchtgeräte bearbeitet und vermarktet. Das Beste daran: Unternehmen aller Branchen können sich daran beteiligen und die Kooperation mit AfB hervorragend in ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie integrieren! 2012 wurde das AfB-Konzept mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategien (KMU)“ ausgezeichnet.

Weitere Firmen als CSR-Partner gesucht!

Die Vision ist die Schaffung von 500 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen in der IT-Branche. Um den gesellschaftlichen Erfolg in sozialer und ökologischer Hinsicht auch zukünftig weiter voranzutreiben sucht AfB nach weiteren Firmen und öffentlichen Einrichtungen, die ihre nicht mehr benötigte IT-Hardware zur Datenlöschung und Aufbereitung bereitstellen. „Wenn sich große Firmen für eine Partnerschaft entscheiden, richtet AfB in deren regionalem Umfeld einen weiteren Standort ein. Die Firmen tragen so maßgeblich dazu bei, dass weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap entstehen. So kann AfB das Ziel erreichen, langfristig 500 Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung im IT-Bereich anzubieten.

Zahlen und Fakten:

Gründung: 2004 in Ettlingen

Mitarbeiter: 160, davon 50% Menschen mit Behinderung

Niederlassungen: 13 - Ettlingen, Stuttgart, Nürnberg, Essen, Köln, Düren, Unna, Hannover, Berlin, Hamburg, Annecy (F), Wien (AT), Neu 2014: Will (CH)

Unternehmenspartner: u.a. Siemens AG, RWE IT GmbH, ThyssenKrupp AG, REWE Group, dm-drogerie markt GmbH + Co. KG und Metro

Awards

  • Sonderpreis Cyber-Champions 2011 in der Kategorie "Nutzen für die Gesellschaft"
  • Innovationspris der Deutschen Wirtschaft 2014 in der Kategorie "Innovativste Personalkonzepte"
  • Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2012 in der Kategorie "Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategien (KMU)"

Produkte & Dienstleistungen

  • IT-Reparaturen
  • Datenlöschung
  • PC-Schulungen
  • Vor-Ort Installation

Ausbildungsangebot:

  •  Diplom-Betriebswirt(-in) an der Dualen Hochschule
  •  Bürokauffrau /-Kaufmann