CyberLab-Team HelioPas AI erhält Förderung durch ESA

CyberForum 02.12.2019

Das CyberLab-Team HelioPas AI erhält von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Rahmen des ESA Business Incubation Programm eine Förderung in Höhe von 50.000 €. Ebenso ist eine technische Unterstützung durch die Robert Bosch GmbH gesichert.

Das ESA Business Incubation Programm unterstützt bei einer Unternehmensgründung durch Finanzierung, technischer Expertise von Unternehmen und Zugang zu Büroräumen. Dabei wird die technische Unterstützung von renommierten Unternehmen, u.a. Airbus Defence and Space in Friedrichshafen oder Bosch Automotive Electronics in Reutlingen, angeboten.
Europaweit unterhält die europäische Weltraumorganisation ESA mehrere Gründerzentren und fördert in Zusammenarbeit mit internationalen Einrichtungen die besten Startups, die mit Bezug zu Weltraumdaten arbeiten. Umso glücklicher ist das CyberLab-Team HelioPas AI von einer weltweit führenden Einrichtung wie der ESA ausgewählt worden zu sein.

Wie kam es zu dieser Förderung?

Der Mitgründer Ingmar Wolff hatte sich bereits mit seinem früheren Startup erfolgreich für das Programm beworben. Sein Startup scheiterte aber, ohne den Anspruch auf die Finanzierungsförderung zu nehmen. Das Team um die beiden Gründer, Ingmar Wolff und Benno Ommerborn, hat es erneut probiert und den Antrag mit HelioPas AI gestellt. Hinter dieser Erfahrung verbirgt sich eine tolle Botschaft: Wer letztendlich wirklich erfolgreich sein will, muss einmal öfter aufstehen als er hingefallen ist.

Mit der Förderung will das Team die Weiterentwicklung ihrer Künstlichen Intelligenz vorantreiben. Weitere hochauflösende Satellitendaten sollen hinzugefügt werden und somit die Technologie für feldgenaue Analysen verbessert werden. Damit ist es möglich, noch besser die Realität auf dem Feld zu verstehen und Landwirte bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.

Einblicke in den Tag bei der ESA

Ähnlich wie Karlsruhe hat Darmstadt, dem Sitz der ESA, einen starken Wissenschafts- und Technologiefokus. Am Tag der Präsentation waren die beiden Gründer mit einem guten Gefühl schon früh auf der Autobahn Richtung Darmstadt. In den Räumen der ESA haben sie ihr Vorhaben zur Unternehmensgründung vor einer ausgewählten Jury vorgestellt. Dabei hat die Jury vor allem die Technologie und die Expertise des Teams überzeugt. Die Förderer sehen in dieser Technologie eine sinnvolle Anwendung der ESA-Daten, die darauf abzielt Landwirte und Agrardienstleister in der Bestimmung von Risiken zu unterstützen. "Wir freuen uns, dass eine so etablierte Institution wie die ESA an uns glaubt und uns hilft, Landwirten bei der Produktion unserer Nahrung mit modernster Technologie zur Seite zu stehen", so Benno Ommerborn, CTO von HelioPas AI

Was steht als nächstes an?

2020 bringt HelioPas AI die App „WaterFox“ auf den Markt. Die App unterstützt Landwirte dabei Wasser und Kosten bei der Bewässerung ihrer Felder zu sparen, indem es ihnen einfache und klare Empfehlungen mit einer App liefert. Es wird nur dort bewässert, wo die Pflanzen wirklich Wasser brauchen. Auf diese Weise wird mit der richtigen Wassermenge der maximale Ertrag erreicht. Mit Hilfe der Feldübersicht und der feldspezifischen Regenvorhersage kann der Landwirt seine Bewässerung optimal planen.

Über HelioPas AI

HelioPas AI, ein Startup aus Karlsruhe, hilft Landwirten bei Bewässerung, Düngung und Spritzmitteln zu sparen, indem es einfache und akkurate Empfehlungen bereitstellt. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wird täglich vom Weltraum aus die gesamte Realität auf dem Feld analysiert und der tatsächliche Bedarf genau bestimmt. Landwirte steigern so ihren Ertrag, produzieren gesündere Nahrung und schonen die Umwelt.

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