5. Konsortialtreffen läutet das letzte Jahr SDaC ein

CyberForum 03.05.2022

Am 28. und 29. April 2022 lud die SDaC (Smart Design and Construction) Projektleitung zum fünften Konsortialtreffen. Das Konsortium traf sich in Dortmund und beschäftigte sich vor Ort intensiv mit der Weiterentwicklung der Prototypen und diskutierte die unterschiedlichen Verwertungsoptionen.


Wie können Prozesse in der Bauwirtschaft im Rahmen der Digitalisierung effizienter gestaltet werden? Mit diesen Fragen befasst sich das SDaC Team und entwickelt Lösungen mit einem starken Fokus auf erfolgreiche Verwertbarkeit in der Baubranche. „Auf dem Konsortialtreffen letzte Woche wurden im Rahmen von Gruppenworkshops realistische Ziele diskutiert, welche in dem nun letzten Jahr des Förderprojektes angegangen werden sollen“ so Dr. Christoph Grzeschik, Scientific Consultant VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, der als Vertreter der Begleitforschung, das Projekt kontinuierlich z.B. hinsichtlich Umsetzungsstand und Zielerreichung evaluiert.


Das letzte Jahr SDaC

Das fünfte Konsortialtreffen läutete das letzte Jahr der Projektlaufzeit von SDaC ein und stand daher ganz im Zeichen der Verstetigung der entwickelten Prototypen und der SDaC Plattform. Im letzten Drittel des Projekts werden die Prototypen zu MVPs (Minimum Viable Products) weiterentwickelt und auf der Baustelle mit Testpartnern eingesetzt. Gleichzeitig ist es dem Konsortium wichtig, sich rechtzeitig mit den Verwertungsmöglichkeiten und der nachhaltigen Tragfähigkeit der Projektergebnisse auseinander zu setzen.


Verstetigung immer im Blick

In kleinen Teams wurden die Anwendungsfälle aus den Bereichen Bauwerksplanung, Lieferkette, Bauausführungsplanung und Baurealisierung intensiv diskutiert und Visionen und realistische Optionen der Forschungsarbeiten erarbeitet. Es wurden insbesondere die Risiken, Antriebskräfte und Hindernisse einer Verstetigung der einzelnen Anwendungsfälle erarbeitet. Da das Konsortium mit Forschungspartnern, Praxispartnern und Netzwerkpartnern divers aufgestellt ist, sind die Voraussetzungen für Marktkenntnis und Technologietransfer ideal.


SDaC im CyberLab Accelerator

SDaC schnupperte durch die Teilnahme am CyberLab Accelerator Programm im ersten Quartal 2022 sogar Entrepreneurluft. Eine fünfköpfige Gruppe aus dem Projektkontext konnte sich im Wettbewerb um die Teilnahme am CyberLab Accelerator durchsetzen und erfolgreich teilnehmen. „Die Teilnahme am CyberLab Accelerator hat uns ein großes Stück weitergebracht, wir konnten hierdurch den Forschungskontext verlassen und uns intensiv mit der Praxis des Gründens auseinandersetzen“, resümiert Jan Wolber, M.Sc., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technologie und Management im Baubetrieb des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der als Teil der Gründerteams teilnahm. „Besonders hilfreich waren der Erfahrungsaustausch mit den anderen Startups und die wertvollen Gespräche mit den Branchenkennern und Mentoren.“ 


Aufbauend auf der Teilnahme im CyberLab konnten u.a. konkrete Optionen zu Verwertungsmöglichkeiten über die Projektlaufzeit hinaus entwickelt und auf dem Konsortialtreffen diskutiert werden. Im Fokus lag beispielsweise die Rolle und Chancen der SDaC Plattform als Datenmarktplatz, die Konzentration auf den Rollout eines besonders erfolgversprechenden Services im Rahmen der Plattform, sowie die Weiterführung des Projektes im Rahmen eines KI & Bau Kompetenzzentrums.  


Über SDaC
Hinter SDaC (Smart Design and Construction) steht ein Konsortium aus mehr als 40 Projektpartnern, die aus Wissenschaft und Praxis kommen. Konsortialführer ist das Institut für Technologie und Management im Baubetrieb am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ziel ist es, eine Plattform sowie konkrete Anwendungen mit Methoden der Künstlichen Intelligenz zu entwickeln, die einen Beitrag zur digitalen Transformation der Bauwirtschaft leisten werden. Die daraus resultierende Vernetzung von Unternehmen unterschiedlicher Größe über Organisationsgrenzen hinweg schafft so ein kollaboratives und vernetztes Ökosystem zwischen Stakeholdern der Plattform und ermöglicht einen schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in Anwendungen der Bauwirtschaft.
Das CyberForum e.V. ist in diesem Projekt Konsortialpartner. Als größtes regional aktives Hightech.Unternehmer.Netzwerk. Europas bringt es seine Expertise zur Entwicklung von Netzwerken und Ökosystemen ein. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.