3. CyberCup: Aller guten Dinge sind drei!

CyberForum 18.06.2012

Das hätte zumindest das Motto des Teams der generic.de software technologies AG sein können: Beim dritten CyberCup gewannen die Drittplatzierten des Vorjahres das Finale und ließen damit 15 andere Teams regionaler IT-Unternehmen hinter sich. Platz zwei ging an die unermüdlichen Kicker der Omikron Data Quality GmbH. Von den eigenen Fans enthusiastisch angefeuert, gab sich das Team erst nach dem 9-Meter-Schießen – die Partien wurden auf dem Kleinfeld ausgetragen – dem Sieger generic.de geschlagen. Die Mannschaft der Objektkultur Software GmbH, letztes Jahr CyberCup-Gewinner, konnte ihren Titel nicht verteidigen und erreichte den 3. Platz. Allerdings waren die letzten sechs Partien des Turniers so ausgewogen, dass sie alle nur über das 9-Meter-Schießen entschieden werden konnten – ein klares Indiz für die hohe spielerische Qualität der Teams!

Dabei ließen sich die Mannschaften von Wärme und Sonnenschein nicht irritieren, zumal einer der Sponsoren, die kuehlhaus AG, vorsorglich leckeres Orangeneis verteilen ließ (natürlich nicht während der Spiele!). Organisator CyberForum freute sich über das deutliche Plus bei den Teilnehmern: Erstmals traten 16 Teams an, um den CyberCup für das eigene Unternehmen zu erringen. „Wie bei der EM“ strahlte Kerstin Weber-Sanguigno, charmante Moderatorin vom Event-Organisator CyberForum. Wenn auch, zugegeben, die spielerische Brillanz nicht ganz mit der der EM-Teams vergleichbar war, so fehlte es dennoch weder an Entschlossenheit noch an Spielfreude und Siegeswillen. Besonders erfreulich: Die vom SV Beiertheim vermittelten Schiedsrichter hatten wenig zu tun, Fairness war das Gebot der Stunde. Dass ein Torwart mit einem ausgekugelten kleinen Finger in ärztliche Behandlung musste, lag denn auch nur an einem unglücklich auftreffenden Ball.

Gar nicht unglücklich waren die Teilnehmer über die Organisation und die Spielregeln, die ihnen fliegende Wechsel während der Spiele erlaubten. Wer sich also schon völlig verausgabt hatte, konnte einfach das Spielfeld verlassen und einem Kollegen die Chance geben, sein Können zu beweisen – oder sich zumindest „stets zu bemühen.“ Auffällig war die gute Ausstattung aller Teams, die mit Mannschaftstrikots aufwarteten, teilweise sogar versehen mit dem Namen des jeweiligen Spielers. Oder der Spielerin, denn der CyberCup ist keine rein männliche Angelegenheit. Wenn also bekanntlich beim Fußball alles schwieriger wird, weil immer auch ein gegnerisches Team mitspielt, dann waren diese Gegner wenigstens klar zu erkennen. Fazit der Teilnehmer, des Veranstalters CyberForum und der Sponsoren generic.de, kuehlhaus AG und STP Informationstechnologie AG: Dabei sein ist nicht nur alles, es macht unglaublich Laune.

Grund genug, anschließend ausgiebig zu feiern. Dafür bot allerdings nicht nur der CyberCup Gelegenheit: Wer die Partystimmung verlängern will, sollte sich gleich anmelden für das CyberForum-Jubiläum am 04. Juli. Ohne Bälle und Tore, aber mit Band und Buffet!