Abschlussveranstaltung des Projektes „Zukunftsstadt Karlsruhe – SmartQuarterVision KA2030+“

CyberForum 25.02.2016

Die Stadt Karlsruhe bewarb sich im Frühjahr 2015 mit dem Projekt SmartQuarterVision KA 2030+ für eine Förderung im Rahmen von Phase 1 des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015. Sie wurde aus 168 Bewerbern ausgewählt und als eine von 51 am Wettbewerb teilnehmenden Kommunen gefördert.

Das übergeordnete Ziel des Vorhabens SmartQuarterVision KA 2030+ ist die Entwicklung von Zukunftsvisionen für die Karlsruher Stadtteile Knielingen und Mühlburg als lebenswerte, nachhaltige und zukunftsfähige Quartiere mit Zeithorizont 2030+ sowie, auf den Projekterfahrungen in beiden Stadtteilen aufbauend, die Entwicklung eines auf andere Stadtteile übertragbaren Konzeptes „Stadtteil der Zukunft“. Im Fokus des Projektes stand die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie weiterer relevanter Akteure aus den beiden Stadtteilen im Rahmen mehrerer Workshops, Zielgruppengespräche sowie zweier Großveranstaltungen, den sogenannten Visionswerkstätten. Von städtischer Seite waren das Amt für Stadtentwicklung, das Amt für Wirtschaftsförderung, das Stadtplanungsamt sowie das Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz involviert. Die CyberForum Service GmbH war für die Erstellung des Förderantrages sowie das Management des Projektes zuständig.

Im Dezember 2015 fanden die letzten Veranstaltungen mit Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Projektes statt. Im ersten Quartal 2016 werden die Ergebnisse und Erkenntnisse aus sämtlichen Veranstaltungen vom wissenschaftlichen Projektpartner (Europäisches Institut für Energieforschung – EIFER) ausgewertet und dokumentiert. Die Ergebnisse sind die Basis für die Entwicklung von Stadtteilvisionen für Knielingen und Mühlburg sowie des übertragbaren Konzeptes „Stadtteil der Zukunft“.

Die Projektergebnisse, mit denen sich die Stadt Karlsruhe für Phase 2 des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ bewerben will, werden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung des Projektes am 15. April 2016 im Bürgersaal im Rathaus am Marktplatz den Bürgerinnen und Bürgern, die an Projektveranstaltungen teilgenommen hatten, vorgestellt und dann offiziell an den Oberbürgermeister übergeben. Im Laufe der ersten Jahreshälfte 2016 wird sich die Stadt Karlsruhe mit diesen Ergebnissen für Phase 2 des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ bewerben. In Phase 2 werden von den 51 Teilnehmern aus Phase 1 nur noch 20 weiter gefördert. Ziel von Phase 2 ist es, die Bürgervisionen aus Phase 1 Machbarkeitsanalysen zu unterziehen und darauf basierend ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten, mit dem man sich für Phase 3 des Wettbewerbs bewerben kann.

Bei Fragen zum Thema „Zukunftsstadt Karlsruhe“ wenden Sie sich im CyberForum bitte an:

Dr. Ralf Trunko

Abteilung Innovationen & Internationale Angelegenheiten 

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