bluehands: Die Energiewende ist für alle da!

bluehands GmbH & Co.mmunication KG 29.03.2012

In der IT-Metropole Karlsruhe arbeiten nicht nur viele kreative Köpfe wenn es um computertechnische Lösungen geht. Dort machen sich Leute auch Gedanken darüber, was sie zur Energiewende beitragen können. Und noch viel mehr: Sie setzen das Gedachte sogleich in die Tat um und merken dabei noch, dass sie noch viel mehr tun können.
Die Firma bluehands GmbH & Co.mmunication KG entwickelt nämlich „Green-Software“. Lars Kaufmann, einer der Geschäftsführer, beschreibt es ganz einfach so: „Mit der Energie bei uns ist das ganz klar: Wir legen großen Wert auf Effizienz und Nachhaltigkeit.“ Daher beziehen bluehands schon seit Jahren den Strom bei den Elektrizitätswerken Schönau im Schwarzwald, welche zu 99,6 % mit erneuerbaren Energien arbeiten. Das allein hat ihnen aber nicht gereicht. „Wir konnten unseren Vermieter Veit Ruser davon überzeugen, das Dach unseres denkmalgeschützten Hauses zu sanieren. Mit neuer Isolation und Eindeckung ist die Dachkonstruktion nun geeignet, eine Photovoltaik-Anlage zu tragen.“ sagt Aydin Mir Mohammadi, Geschäftsführer von bluehands. Zusammen mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH, die im gleichen Gebäude sitzt, haben sie eine zweiteilige Solarstromanlage mit insgesamt 8,00 kW Spitzenleistung montieren lassen. Die Anlage wird um die 7.600 kWh pro Jahr erzeugen, was etwa 5.000 kg CO2 Umweltentlastung bedeutet. In Deutschland gibt es übrigens mittlerweile über eine Million Photovoltaikanlagen.
Der Clou bei der Sache ist dabei, dass der erzeugte Solarstrom nicht einfach ins öffentliche Netz eingespeist und verkauft wird, sondern dass mit der Energie zu einem ordentlichen Teil der eigene Bedarf der Softwareschmiede gedeckt wird. Das funktioniert hier besonders gut, da der meiste Strom dann gebraucht wird, wenn die Sonne auch scheint. Die Softwareentwicklung findet tagsüber statt, die Computer laufen also mit dem selbst erzeugten Solarstrom. Das macht dann die Green-Software.
Eine eigene PV-Anlage auf dem Dach zu haben, leiste aber laut Lars Kaufmann nicht nur direkt einen Beitrag zum Klimaschutz. Seit sie die Anlage haben, rücke bei ihnen allen der Umgang mit Energie stärker ins Bewusstsein. Jeder achte nun noch mehr darauf, dass nirgends unnötige Verbraucher laufen, also kein Licht unnötig brennt, Computer ihre Energiesparmöglichkeiten nutzen und wenn möglich aus sind. Bei Neuanschaffungen von Geräten wird explizit auf eine möglichst hohe Energieeffizienz geachtet. Und viele kleine Dinge mehr: „Jetzt haben wir plötzlich festgestellt, dass unsere Kaffeemaschine keinen echten Ausschalter hat. Das wird gleich geändert.“
bluehands sind stolz darauf, eine eigene PV-Anlage zu haben und mit geschärften Energiebewusstsein und Green-Software einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen zu können. Wenn man dann noch dazurechnet, was an Emissionen dadurch eingespart werden, dass 5 von 8 Mitarbeitern täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren, der Rest mit den Öffentlichen kommt, Dienstreisen in der Regel mit der Bahn erledigt werden und für die übrigen meist die Mitgliedschaft bei Stadtmobil Carsharing genutzt wird, dann merkt man, dass sich dieses „etwas mehr Bewusstsein“ doch lohnt. Gesagt ist gleich getan.

Technische Angaben zur Anlage:
Technische Angaben zur Anlage:
Leistung: 8,00 kWp (KiloWattPeak)
Ertrag: ca. 7.600 kWh pro Jahr
Umweltentlastung: ca. 5.000 kg CO2 pro Jahr
2*17 Hochleistungsmodule (Sanyo) mit jeweils 235 Wp Leistung,
Fläche ca. 2*21,5 m², Dachausrichtung  Süd/West (10°),
Dachneigung 35°, 2 SMA Wechselrichter, Multistring.
Ausführung: Solarbüro Schestag
 

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76133 Karlsruhe
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