CyberForum – Breite Unterstützung für Europas bestes IT-Netzwerk

CyberForum 21.05.2014

Das Unternehmernetzwerk CyberForum e. V. präsentierte kürzlich auf seiner Mitgliederversammlung beeindruckende Ergebnisse und blickte so auf ein herausragendes Geschäftsjahr 2013 zurück. Höhepunkt war die Auszeichnung als das führende IT-Cluster Europas. Auch durch neue EU-Forschungsprojekte hat sich das CyberForum noch weiter international vernetzt. Darüber hinaus hat das über 1.000 Mitglieder starke Netzwerk seine Gründungsaktivitäten weiter gesteigert und hat mit dem CyberLab einen Inkubator gestartet, dessen Angebot weit über das gängige Inkubatorenmodell hinausreicht.

Bei den Vorstandswahlen für die nächsten zwei Jahre wurde Vorstandsvorsitzender Matthias Hornberger einstimmig im Amt bestätigt. Ralf Schneider wechselte vom Gesamtvorstand in den geschäftsführenden Vorstand und tauschte mit Matthias Grund, der somit in den Gesamtvorstand eintrat. Neu in den Gesamtvorstand gewählt wurden auch Marc Sesemann, Markus Kambeck und Jan Wiesenberger. Die weiteren schon bestehenden Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und des Gesamtvorstands wurden einstimmig im Amt bestätigt.

„Wir sind im europaweiten Ranking ganz vorne“, eröffnete Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum, die Mitgliederversammlung am 6. Mai 2014 und berichtete von den Auszeichnungen im Dezember 2013: So wurde das CyberForum vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und der European Cluster Excellence Initiative als landesweit erfolgreichstes Netzwerk über alle Branchen hinweg ausgezeichnet und als bestes IT-Cluster in Europa. „Ein Nachweis für unsere herausragende IT-Wirtschaft ist auch, dass die Karlsruher Firmen in einer aktuellen EU-Studie den ersten Platz für ihre europaweit höchsten Forschungsaktivitäten erhalten“, fügte Hornberger hinzu.

Internationale Vernetzung der IT-Wirtschaft vorangetrieben
Durch die neuen EU-Forschungsprojekte „Upside“ und „Be Wiser“, deren Fokus auf dem Auf‐ und Ausbau eines europaweiten Netzwerks liegt, hat das CyberForum seine Partnerschaften auf internationaler Ebene vertieft. So ist das Unternehmernetzwerk auch Mitgründer des weltweiten „Business Roaming Agreement“, bei dem Mitgliedsfirmen der teilnehmenden Cluster weltweit auf lokales Branchenwissen, bestehende Netzwerke und Räumlichkeiten der Partner zurückgreifen können.

Auch die landesweite Vernetzung des CyberForum nimmt weiter Fahrt auf. Die Initiative „smart businessIT“ unterstützt mit einem Förderprogramm den Aufbau und die Weiterentwicklung regionaler IT-Cluster – so sind mittlerweile zwölf regionale IT-Netzwerke in der landesweiten Initiative aktiv.

CyberForum ist zentraler Akteur in regionaler Fachkräftesicherung
„Studienabbrecher in IT-Fächern und IT-Experten mit Migrationshintergrund bieten wertvolles Potenzial, das noch viel zu wenig genutzt wird“, so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum, „und da setzen unsere Projekte Finish IT und OpenIT an.“

Bei Finish IT können Studienabbrecher in einem Jahr den IT-Abschluss nachholen – das Projekt wird vom CyberForum weitergeführt, obwohl die Förderphase durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013 beendet wurde. Seit einem Jahr unterstützt das CyberForum durch das Projekt OpenIT gezielt auch Fachkräfte mit Migrationshintergrund und hilft ihnen durch Beratung und Coaching bei der Arbeitsmarktintegration.
Zudem hat das CyberForum eine führende Rolle in der Fachkräfteallianz der TechnologieRegion Karlsruhe übernommen, die kürzlich den Aufbau eines Welcome Centers für internationale Fachkräfte initiiert hat.

Unterstützung für Gründer gesteigert
Ein wesentlicher Bestandteil des CyberForum ist die Förderung von Nachwuchsunternehmern – diese konnte 2013 mit dem Start des Gründerzentrums CyberLab noch weiter ausgebaut werden. Seit über einem Jahr erhalten ausgewählte Gründer in diesem Inkubator eine optimale Arbeitsumgebung, Unterstützung durch das 30 Mitarbeiter starke Team des CyberForum und durch einen Mentor, einen erfahrenen Unternehmer. Aktuell werden vier Gründerteams im CyberLab unterstützt. Kürzlich wurde das erste StartUp-Team, die feinsinn GmbH, nach erfolgreicher Förderphase aus dem Inkubator verabschiedet. „Gerade auch dank der großen Unterstützung durch unsere ehrenamtlichen Mentoren hat sich das CyberLab zum festen Bestandteil der Gründerszene entwickelt“, so Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum, und fügt hinzu: „Und das ist auch das Besondere an unserem Netzwerk: Viele unserer Mitglieder sind überdurchschnittlich engagiert, sei es als Mentor oder indem sie in unseren Interessensgruppen aktiv sind – so haben wir auch mit der MEKA Medienregion Karlsruhe und dem Verein der Karlsruher Software-Ingenieure 2013 gleich zwei neue Special Interest Groups gewonnen.“

Wechsel im Vorstand
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung standen auch Wahlen auf dem Programm: Neu in den geschäftsführenden Vorstand gewählt wurde Ralf Schneider, Vorstand der ISB AG, der bisher im Gesamtvorstand tätig war. Er folgt auf Matthias Grund, Vorstand der andrena objects AG, der wiederum in den Gesamtvorstand wechselt.
Neu in den Gesamtvorstand berufen wurden auch Marc Sesemann, Sparkassendirektor und Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen; Markus Kambeck, Geschäftsführer der kambeckfilm GmbH sowie Jan Wiesenberger, Geschäftsführer und designierter Vorstand des FZI Forschungszentrums Informatik.
Sie folgen auf Heinrich G. Birken, ehemals Direktor der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen; Reinhard Blaurock, Geschäftsführer der Vollack Management + Beteiligungen GmbH & Co. KG und Prof. Dr. Rudi Studer, Direktor am FZI Forschungszentrum Informatik, die den Gesamtvorstand des CyberForum nach langjähriger, verdienstvoller Tätigkeit verlassen.

Ausblick 2014
Mit den kommenden Projekten will das CyberForum seine Schwerpunkte Gründerförderung, Unterstützung von kleinen und mittelständischen IT-Firmen und Fachkräftesicherung noch weiter ausbauen. So hat das Unternehmernetzwerk kürzlich „seminaut“ gestartet: Das Onlineportal bietet einen schnellen Überblick über die vielen Weiterbildungsangebote in der TechnologieRegion und dient somit als weiterer Baustein zur Qualifizierung von IT-Fachkräften.