Eine Zukunftsstadt für alle Generationen

CyberForum 21.07.2015

Verkehrsteilnehmer, die sich in der Luft statt auf dem Boden fortbewegen; Gartenflächen auf Dächern oder sogar eine App zur Anforderung einer fliegenden Toilette – bei den Schülerworkshops zum Auftakt des Projekts SmartQuarterVision KA 2030+ kamen viele kreative und spannende Ideen zutage.

An Bord der MS Wissenschaft wurden Skizzen und Modelle für die Stadtteile der Zukunft entworfen

Fast 40 Schülerinnen und Schüler der Drais Gemeinschaftsschule aus Mühlburg sowie der Grundschule Knielingen hatten vergangene Woche mit Stift, Papier, Knete und weiterem Bastelmaterial ihre Zukunftsvisionen für die Stadtteile Mühlburg und Knielingen entworfen. Die Workshops fanden für die Mühlburger Schüler am 15. Juli und für die Knielinger Schüler am 16. Juli auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft statt, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mehrere Monate deutsche Flüsse befährt und interessierten Besuchern die Thematik des jeweiligen Wissenschaftsjahres (Motto des Wissenschaftsjahres 2015 ist „Zukunftsstadt“) näherbringt.

Anschließend wurden die Ergebnisse in einem Pressegespräch vorgestellt, bei dem auch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup vertreten war sowie Dr. Edith Wiegelmann–Uhlig, Leiterin des Amts für Stadtentwicklung; David Hermanns, Geschäftsführer der CyberForum Service GmbH sowie Prof. Dr. Nurten Avci – Vizedirektorin des Europäischen Instituts für Energieforschung (EIfER).

Projekt im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftsstadt"


Die „SmartQuarterVision KA 2030+“ ist Karlsruhes Beitrag zum bundesweiten Wettbewerb „Zukunftsstadt“. Karlsruhe wurde zusammen mit weiteren 51 Kommunen aus insgesamt 168 Bewerbungen für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, wie Städte den sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Zukunft begegnen können. Karlsruhes Projekt „SmartQuarterVision KA 2030+“ identifiziert diese Herausforderungen und geeignete Lösungsansätze anhand der Analyse von zwei Referenzstadtteilen, Mühlburg und Knielingen – diese Quartiere repräsentieren von der Struktur her einen Großteil der anderen Stadtteile. So ist z.B. Knielingen, was die Lage betrifft, eher ländlich geprägt, hat einen alten Dorfkern und soll energetisch saniert werden. In Mühlburg hingegen gibt es sowohl ein Zentrum aus der Gründerzeit als auch neuere Bauten. Zudem wurden in Mühlburg bereits Bürgerbeteiligungsprozesse durchgeführt, auf denen aufgebaut werden soll.

SmartQuarterVision KA 2030+ ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Karlsruhe, der CyberForum Service GmbH, des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und des Europäischen Instituts für Energieforschung (EIfER). Mit dem operativen Projektmanagement ist die CyberForum Service GmbH beauftragt, eine 100-prozentige Tochter des CyberForum e.V., die bereits federführend bei der Antragserstellung war.

Mehr über „SmartQuarterVision KA 2030+“, den Wettbewerb „Zukunftsstadt“ und die anderen teilnehmenden Kommunen erfahren Sie hier:




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