eQ Arbeitsplatz zur Integration von Insellösungen mit ERP und Groupware-Systemen

Equitania Software GmbH 01.10.2013

Bei einem ERP-System ist es ein wenig wie beim Kauf eines Hauses. Man findet nie eines, das ganz perfekt für die eigenen Bedürfnisse ist, irgendetwas ist immer. Bei einem Haus wird dann angebaut, umgebaut, ausgebaut. Ähnlich bei einem ERP-System, dort werden die fehlenden Module selbst programmiert, hinzugekauft, mit anderer Software kompensiert. So entstehen parallel laufende Insellösungen, die keine durchgängigen Geschäftsprozesse zulassen. Mit dem eQ Arbeitsplatz hat die Equitania Software GmbH aus Pforzheim eine Lösungs- und Integrationsplattform für Anwendungen im ERP-Umfeld geschaffen, sodass Insellösungen mit dem ERP-System kommunizieren.

ERP-Systeme bilden standardisierte Unternehmensprozesse ab. Aber jedes Unternehmen hat eben auch ganz individuelle Abläufe, die sich nicht unbedingt in der Software wiederfinden. Um sie dennoch elektronisch zu unterstützen werden eigene Lösungen etwa mit Excel, Access oder Visual Basic entwickelt. Das Problem dabei ist die fehlende Kommunikation der Lösungen mit dem ERP-System. „Der eQ Arbeitsplatz ist eine Integrationsplattform über die bisherige Insellösungen integriert werden. Auf diese Weise können die Unternehmensprozesse durchgängig abgebildet und Fehlerpotenziale bei der manuellen Übertragung von Daten vermieden werden. Die einstige Insellösung wird durch den eQ Arbeitsplatz zu einer integrierten Applikation, vergleichbar mit den Services für Smartphones“, erklärt Martin Schmid, Geschäftsführender Gesellschafter der Equitania Software GmbH.

Bei der Entwicklung spielt neben der Funktionalität der eQ-App auch die einfache Anwendung eine große Rolle. Für die selbsterklärende Usability der Lösungen orientiert man sich auch an dem Prinzip von Smartphones. „Die Anwendung der Lösung muss für den User so simpel funktionieren wie eine Smartphone-App, die versteht auch jeder, ohne dass es ein Handbuch dazu gibt“, so Schmid. „Damit ersparen wir den Mitarbeitern nicht nur lange Einarbeitungszeiten, wir erhöhen auch die Akzeptanz der Lösung.“

Herangegangen wird an ein Projekt bei Equitania mit interdisziplinär zusammengesetzten Teams aus Programmierung, Gestaltung und Betriebswirtschaft. Mit diesen gebündelten Kompetenzen erfolgt eine Analyse der Gegebenheiten. Was ist das führende System? Wo gibt es Möglichkeiten für Schnittstellen? Wie soll die Insellösung aussehen? Auf Basis dieser Beurteilung und Überlegungen entsteht nach dem Entwicklungsprinzip Scrum der eQ Arbeitsplatz. „Dabei können wir von der einfachen Textdatei über den direkten Zugriff auf Datenbanken bis hin zur Einbindung von Webservices mit allen gängigen Schnittstellen kommunizieren“, stellt Schmid klar.

Da die Software eines eQ Arbeitsplatzes unabhängig von der Plattform läuft, kann sie auch problemlos auf mobilen Endgeräten wie Notebooks, Tablets und Smartphones genutzt werden. Dies entspricht auch dem IT-Trend des ByoD (Bring your own Device), wonach Mitarbeiter die von ihnen favorisierten Endgeräte für Geschäftsprozesse nutzen. „Damit bringen wir moderne Bedienkonzepte in die Arbeitswelt“, so Schmid. Um die dafür notwendige hohe Sicherheit zu gewährleisten, wird das System ständig auf dem aktuellen Stand der Microsoft Technologie gehalten.