Gemeinsam Digitalisierung gestalten

CyberForum 01.03.2017

Am 21. Februar 2017 trafen sich Baden-Badener Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik zum gemeinsamen Informationsaustausch und Netzwerken. Das UnternehmerForum, welches bereits ein etabliertes Format in Baden-Baden ist, bietet mit seiner Mischung aus Vorträgen und Networking die ideale Plattform, um über Zukunftsthemen zu diskutieren und sich auszutauschen.

Dieses Mal stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Digitalisierung und deren Bedeutung für die Zukunft Baden-Badener Unternehmen. Veranstalter und Organisator war die Wirtschaftsförderung Baden-Baden mit gemeinsamer Unterstützung von den Mitveranstaltern CyberForum Süd und dem DIZ | Digitales Innovationszentrum Baden-Württemberg.

CyberForum und Stadt Baden-Baden: fruchtbare Zusammenarbeit

In ihrem Grußwort betonte Margret Mergen, Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden, die Wichtigkeit, innovativ zu bleiben, um digitale Trends zu erkennen und zu nutzen. Zusätzlich lobte sie die enge Zusammenarbeit mit dem CyberForum e.V. und dem CyberForum Süd.

Die Geschäftsstelle CyberForum Süd liegt seit 2015 in der Obhut von Dr. Christiane Klobasa, welche nochmals betonte, dass in den letzten 18 Monaten durch die gemeinsame Kooperation viele spannende Partner, darunter auch Baden-Badener Persönlichkeiten, sowie Einrichtungen wie das Gründerzentrum ELAN oder die EurAka eingebunden werden konnten und eine höhere Sichtbarkeit für den Standort Baden-Baden erreicht wurde.

Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum e.V., erläuterte in seinem Grußwort, dass sich das CyberForum die „Digitale Transformation“ seit sechs Jahren auf die Agenda geschrieben habe und diese mit Hilfe des DIZ | Digitales Innovationszentrum BW seit Ende 2015 auf Landesebene aktiv mitgestalte.

Digitalisierung bedeutet gemeinsamen Dialog

Neben dem CyberForum e.V. war auch das DIZ | Digitales Innovationszentrum einer der Mitveranstalter des 62. UnternehmerForums Baden-Baden. Gennadi Schermann, Leiter des DIZ, nutzte die Gelegenheit, um sich direkt an die Unternehmer in Baden-Baden zu wenden: „Das DIZ bietet KMU des Landes konkrete Hilfestellungen bei der Digitalisierung, um deren Chancen richtig zu nutzen und Herausforderungen entsprechend zu begegnen“, erklärte er. „Nur gemeinsam können wir den digitalen Wandel in BW gestalten und den baden-württembergischen Mittelstand stärken“, so Schermann.

Das DIZ möchte als neutrale, branchenübergreifende und landesweite Drehscheibe für Digitalisierung und IT-Sicherheit mit seinen vielfältigen Angeboten die Digitalisierung auf die operative Ebene bringen und konkrete Wege aufzeigen.

Digital ja – aber wie?

„Die digitale Transformation berührt uns erst einmal im Privatleben“, erklärte Bastian Deck, Geschäftsführer von AXOOM Solutions GmbH in seinem Vortrag. Das Unternehmen AXOOM ist eine Ausgründung der Trumpf Gruppe und hat seit der Gründung 2015 in Karlsruhe auch internationale Standorte in Seattle und Yokohama.

Mithilfe eines industriellen Fertigungsprozesses möchte AXOOM seinen Kunden eine Plattform geben, um ihre Prozesse in einem einzigen System selbst zu organisieren, zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. „Dieses System schafft nicht nur Effizienz und Produktsteigerung, sondern auch Transparenz“, betonte Herr Deck weiter.

Auch Andreas Rüdenauer, Geschäftsführer der Rüdenauer 3D Technology GmbH, will mit seinen Produkten zu einer Optimierung von Prozessen beitragen: Mittels VR-Brillen sollen Industrieprozesse nachsimuliert werden, die es eigentlich noch gar nicht gibt.

Dabei erklärte er den Gästen des UnternehmerForums, dass VR nichts Neues sei, die Technologie aber erst jetzt ihren Weg in Industrie- und Konsumwelten gefunden habe.

Raum für Austausch und neue Ideen

Das Thema Digitalisierung stieß beim Baden-Badener Publikum auf großes Interesse. Einstimmend betonten die Redner, dass Digitale Transformation und neue Technologien großes Potential an Optimierung der bestehenden Prozesse, Kreierung neuer Produkte, Services und Geschäftsmodelle berge. Anschließend fand der Abend in lockerer Runde und bei angeregten Diskussionen seinen Ausklang.