Minister Frankenberg trifft auf die Karlsruher Akteure im Software-Cluster

CyberForum 02.03.2011

Die wichtigsten Akteure des Software-Clusters trafen sich mit dem baden-württembergischen Wissenschaftsminister Prof. Dr. Frankenberg, der sich über den aktuellen Stand und die Perspektiven der Cluster-Partner informierte.

Alle Partner der regionalen Koordinierungsstelle waren der Einladung zur 1&1 Internet AG gefolgt und präsentierten dem Minister und dem Karlsruher Landtagsabgeordneten Manfred Groh die Aktivitäten, Produkte und Angebote rund um das Thema Unternehmens-Software. Der Cluster vereinigt Wirtschaft und Wissenschaft auf besonders intensive Art und Weise. Diese Verbindung spiegelte sich in den verschiedenen Vorträgen wieder. Die Unternehmerseite, hier vertreten durch 1&1, die CAS Software AG und der ontoprise GmbH, stellte neue Technologien und Standards vor, die durch den Cluster weiter entwickelt werden. 

Besonders interessiert zeigte sich der Minister an den Projekten der beteiligten Forschungsinstitute wie dem KIT oder dem FZI. Die Professoren Tai und Reussner stellten ihre intensiven Forschungsprojekte bezüglich Cloud-Computing vor. 

Am Ende der Präsentationen warf der Minister die provokante Frage auf, was nach den Auszeichnungen wie Exzellenzinitiative oder Spitzencluster kommt. Schon heute müsse man sich Gedanken darüber machen, wie das Erreichte nachhaltig gesichert und ausgebaut werden und die Exzellenz der Region weiter gefördert werden kann.

Eine Aufgabe nahm der Minister aus dieser Gesprächsrunde mit zurück in sein Ministerium: Sich mit der großen Frage nach Fachkräften zu befassen. Sowohl Wirtschaft als auch Forschung müssen momentan feststellen, dass der vielfach beklagte Mangel bereits in der schulischen Ausbildung seinen Ursprung findet. Dadurch entsteht eine negative Kettenreaktion: Weniger geeignete Studienbewerber sowie Ausbildungssuchende und somit weniger Fachkräfte für gesundes wirtschaftliches Wachstum.