No Usability, no Traffic – Webseiten benutzerfreundlicher gestalten

CyberForum 06.02.2013

Viele Webseiten-Besucher allein machen den Kohl nicht fett. Vor allem nicht, wenn sie sich nach einem Klick auf die Startseite schon wieder verabschieden. Wie die Aktivität und Zufriedenheit von Usern verbessert werden kann und welche große Rolle die Usability dabei spielt, erfuhren die fast 100 Teilnehmer beim gestrigen InfoMarkt im Schalander.

Referent Frank Puscher zeigte als Beispiele Homepages bekannter Unternehmen, die Mängel im Webdesign aufweisen und die sich in Teilen als sehr benutzerunfreundlich erweisen. Es sind Defizite, die der Usability-Profi Jakob Nielsen bereits vor 16 Jahren als die 10 schlimmsten Fehler im Webdesign definiert hat: die integrierte Suchfunktion der Webseite spuckt falsche oder keine Ergebnisse aus, Hyperlinks sind nicht deutlich erkennbar, Seiten sind überfüllt oder haben keine Seitentitel und und und … Frank Puscher machte deshalb die Relevanz der Qualitätkontrolle deutlich, die mit externen Probe-Usern durchgeführt werden kann. Vor allem auch im Hinblick auf die verschiedenen Formate für PC, Tablet und Smartphone.

Darüber hinaus präsentierte Prof. Dr. Lockemann beim InfoMarkt das Begabtenkolleg, in dem die Stipendien der Fakultät für Informatik des KIT zusammengefasst sind. Das Begabtenkolleg bietet Industrieunternehmen die Möglichkeit, Kontakt zu herausragenden Studierenden aufzubauen.

Auch ein neues Mitglied des CyberForum stellte sich beim InfoMarkt vor: die let’s dev GbR, die sich auf mobile Applikationen spezialisiert hat.

Ein wichtiger und beliebter Programmpunkt jedes InfoMarkts ist das Networking, und auch gestern nutzen die Teilnehmer bei Bier und Brezeln die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und zu diskutieren.