Preisträger des Share Economy Wettbewerbs ausgezeichnet

CyberForum 12.11.2015

„Immer mehr Menschen suchen praktische Lösungen, um Güter und Dienstleistungen zu teilen, tauschen oder zu verleihen. Digitale Lösungen wie Apps oder Soziale Medien bieten großes Potential. Mit unserem Preis zur "share economy" belohnen wir smarte und gute Ideen, wie man dieses Potential nutzen und erforschen kann", so Ministerin Theresia Bauer.

Um neuartige Digitalisierungspotenziale zu identifizieren und zu nutzen, hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) den landesweiten Wettbewerb „Share Economy – Impulsgeber für den digitalen Wandel“ ausgeschrieben. Mit diesem Wettbewerb will das Ministerium einen Beitrag zum digitalen Wandel in der Gesellschaft leisten und die nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfähigkeit des Landes fördern.

Am 12. November wurden nun die fünf Preisträger im Rahmen eines Impulskongresses zum Thema Share Economy in der IHK Karlsruhe ausgezeichnet:

Gewinner des Wettbewerbs sind die Projekte:

•    Match Rider: Mitfahren auf Kurzstrecken 2.0.

Das Projekt der Firma Match Rider aus Heidelberg und dem Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik der Universität Stuttgart möchte auf einer vielbefahrenen Strecke im Raum Stuttgart testen, ob Bedarf für per App angebotene Mitfahrgelegenheiten auf Kurzstrecken existiert. Wenn Pendler bereit sind in Fahrgemeinschaften zu kooperieren, reduziert sich dadurch der ökologische Fußabdruck und die Umweltbelastung der Innenstadt.

•    Gartenpaten: Die neue Art des Gartenteilens!

Die Firma Gartenpaten aus Freiburg nutzt zwei vereinbare Tatsachen: Viele Gärten liegen brach, weil ihre Besitzer nicht die Zeit oder Kraft für die notwendige Gartenarbeit haben, auf der anderen Seite suchen immer mehr Menschen nach Anbauflächen oder grünen Freizeiträumen – gerade in der Stadt. „Gartenpaten“, gegründet von Absolventinnen der Forstwissenschaft an der Universität Freiburg, bringt diese Personen auf einer Plattform in Kontakt. So wird die Ressource „Garten“ effizient genutzt und das soziale Miteinander gestärkt.

•    thangs: stuffsharing with friends

Verliehen gleich verloren? Nicht mit der Leih-App „thangs“. Die Idee von drei Absolventen der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd ist simpel aber gut: Mit Hilfe der App soll es möglich sein, etwa unter beste-henden Kontakten auf dem Smartphone eine Anfrage für die Leihe von Gegenständen zu stellen. Außerdem erinnert die App daran, welche Ge-genstände man selbst von Freunden entliehen oder an diese verliehen hat. So wird jeder Freund noch schneller zum Helfer.

•    store2be

Das Projekt vier junger Karlsruher, u.a. Absolventen des KIT, bringt Leben in den klassischen Einzelhandel. Über die Online Plattform von store2be können Betreiber eines Geschäfts Ladenflächen zur Miete anbieten, auf der anderen Seite interessierte Unternehmer Ladenflächen für das Angebot ihrer Erzeugnisse mieten. So entstehen neue Geschäftsbeziehungen, Marken und Produkte können sich etablieren und die Angebotsvielfalt des Einzelhandels wird gesteigert. Ein interessantes Konzept zur Belebung der Innenstädte oder innovative Lösung für ländliche Räume.

•    Sharewoodforest

Angelehnt aber nicht abgekupfert vom Robin-Hood-Gedanken möchte das Projekt von zwei Mitarbeitern des KIT eine Plattform zum Teilen erschaffen, auf der Freunde des Campings naturbelassene Waldplätze finden können, die Waldbesitzer zum Camping anbieten. Damit wird - basierend auf dem „Leave-No-Trace-Prinzip“ - freier und ungenutzter Platz in der Natur schonend und umweltbewusst genutzt.

Hier finden Sie mit allen weiteren Informationen. Der Wettbewerb wurde durch das CyberForum koordiniert, welches auch den Share Economy Kongress durchführte.




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