Wer wird Visionär?

CyberForum 23.10.2015

Wie wohnen, arbeiten und leben wir im Jahr 2030 und danach? Bewegen wir uns fliegend oder doch eher unter der Erde? Wie sieht das Büro der Zukunft aus und wie werden Informations- und Kommunikationstechnologien unseren Alltag noch weiter vernetzen?

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) dreht sich um das Stadtleben der Zukunft und die gemeinsame Bewältigung von urbanen, ökologischen und technologischen Herausforderungen. Bei diesem Wettbewerb wurden im Frühjahr 51 aus 168 Kommunen ausgewählt, um mit ihrer Vision für eine Stadt der Zukunft anzutreten – Karlsruhe ist unter den ausgewählten Kommunen und nimmt mit dem Projekt „SmartQuarterVision KA 2030+“ am bundesweiten Wettbewerb teil.

Im Rahmen von SmartQuarterVision KA 2030+ werden nun in zwei Pilotstadtteilen, Mühlburg und Knielingen, Veranstaltungen, Diskussionsforen und Wettbewerbe durchgeführt, um gemeinsam die Vision des künftigen Stadtlebens zu entwickeln – dazu soll auch der nun ausgeschriebene Ideenwettbewerb „Wer wird Visionär?“ beitragen.

Teilnehmen können alle, die in Mühlburg oder Knielingen wohnen und/oder arbeiten. Zu gewinnen gibt es Preise  in den Kategorien Kinder (bis 12 Jahre), Jugendliche und junge Erwachsene (13 bis 20 Jahre), Erwachsene (ab 21 Jahre) und Gruppen.

Die Visionen können in Form von Zeichnungen, Texten, Filmen, Videos, elektronischen Arbeiten, Bastelarbeiten oder Collagebildern mit verschiedenen Materialien eingereicht werden. Sie können sich auf den ganzen Stadtteil oder einzelne Bereiche des Stadtteils beziehen. Bewertet werden die Visionen hinsichtlich der Kriterien "Besonders kreativ und innovativ" sowie "Besonderer Nutzen für das Allgemeinwohl im Stadtteil".

Teilnahmeschluss ist der 31. Januar 2016, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Über SmartQuarterVision KA 2030+:

SmartQuarterVision KA 2030+ ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Karlsruhe, der CyberForum Service GmbH, des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und des Europäischen Instituts für Energieforschung (EIFER ). Mit dem operativen Projektmanagement ist die CyberForum Service GmbH beauftragt, eine 100-prozentige Tochter des CyberForum e.V., die bereits federführend bei der Antragserstellung war.

Inhaltlich unterstützt wird das Vorhaben zudem durch das von der Europäischen Union geförderte Projekt UPSIDE (User-driven Participatory Solutions for Innovation in Digitally-centred Ecosystems, Förderkennzeichen 319962), welches die partizipative Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in Innovationsprozesse von Smart Cities untersucht.

Mehr über „SmartQuarterVision KA 2030+“, den Wettbewerb „Zukunftsstadt“ und die anderen teilnehmenden Kommunen erfahren Sie hier:

Bild: Robert Churchill/Thinkstock