IT-Sicherheit in Industrie und Wirtschaft

CyberForum 08.02.2018

Baden-Baden diskutiert digitale Sicherheit: Am 8. März laden Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt in die Akademiebühne, um das Thema im Hinblick auf Herausforderungen und Strategien für den Mittelstand zu beleuchten.

Angesichts akuter IT-Bedrohungen werden Fragen um die digitale Sicherheit immer lauter: Wer ist durch welche Aktivitäten gefährdet? Welche Lösungen gibt es, um sich zu schützen? Und: Wie handeln im IT-Sicherheits-Notfall? Große Unternehmen greifen häufig auf eine etablierte und sichere Infrastruktur zurück, der Mittelstand hinkt zum Teil noch hinterher. Ende Mai tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung hierzulande in Kraft und löst bisherige Datenschutzregeln ab oder ergänzt sie. Insbesondere für Unternehmen wird es einige Änderungen geben, die neue datenschutzrechtliche Prozesse erforderlich machen.

IT-Sicherheit für den Mittelstand 

 „IT-Sicherheit spielt in allen Geschäftsbereichen, Branchen und Wertschöpfungsnetzwerken eine essentielle Rolle. Daher ist es unabdingbar, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung bietet hierfür eine hervorragende Plattform“, hebt Gennadi Schermann, Leiter des DIZ | Digitales Innovationszentrum, hervor.

Um das Thema insbesondere unter lokalen Aspekten, Herausforderungen und Besonderheiten zu diskutieren, kommen am 8. März ab 17 Uhr Akteure und Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt in Baden-Baden zusammen. Denn die Kurstadt ist längst aussichtsreicher Wirtschaftsstandort und bietet Unternehmen eine hervorragende Infrastruktur; so haben etwa 82% aller Haushalte Zugang zu Breitband-Internet (Bundesdurchschnitt 75,5%).

Herausforderung Digitalisierung

Die Veranstaltung soll einen ersten Überblick geben, wie auch mittelständische Unternehmen mit Bedrohungen der IT-Infrastruktur umgehen können. Nach einer Begrüßung durch Margret Mergen, Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden, und Sven Pries, Geschäftsführer der EurAka Baden-Baden, diskutiert Marc Fliehe, Leiter der Stabsstelle IT-Security & Safety beim Verband der TÜV e.V., Aspekte rund um das Thema Vertrauen und Digitalisierung.
Tobias Kaul von der IT + Media Group aus Baden-Baden und Professor René Treibert von der Hochschule Niederrhein befassen sich in ihrem Vortrag mit den Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes und arbeiten insbesondere die Relevanz für den Mittelstand heraus.
Ob intelligente Infrastrukturen, Cloud Computing oder öffentliche Sicherheit – die Herausforderungen an die IT-Sicherheit sind groß. Daniel Vonderau vom Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) des Karlsruher Instituts für Technologie gibt einen Einblick in seine Arbeit und in die aktuellen Sicherheitstechnologien.
Oliver Winzenried, Mitbegründer und Vorstand der WIBU-SYSTEMS AG, erklärt in seinem Vortrag, warum man IT-Sicherheit für Industrie 4.0 nicht als Produkt kaufen kann.
Neben den fachlichen und praktischen Vorträgen bietet die Veranstaltung außerdem Raum, das eigene Netzwerk zu erweitern.

„mIT Sicherheit‘ ist seit Jahren der Slogan der IT + Media Group GmbH. Wir freuen uns sehr, dass wir das Thema IT-Sicherheit mit unseren regionalen und bundesweiten Partnern in Baden-Baden praxisnah erläutern und im Netzwerk vorantreiben können“, so Marduk Buscher, geschäftsführender Gesellschafter der IT + Media Group GmbH.

Teilnahme

Veranstalter sind, neben der IT + Media Group GmbH, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft BVMW, die EurAka Baden-Baden gGmbH, die Allianz Industrie 4.0 in Baden-Württemberg sowie das CyberForum Süd und das DIZ | Digitales Innovationszentrum.

Eine Anmeldung ist erforderlich.