Bilanz PERMIDES 2017: 50 Anträge für Innovationsprojekte der Biopharma-IT gefördert

CyberForum 10.01.2018 Maxine von Grumbkow

Das EU-Projekt PERMIDES (Personalised Medicine Innovation through Digital Enterprise Solutions) unterstützt zukunftsweisende Tandem-Projekte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Biopharma-Branche und IT-Unternehmen – und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Hinter dem EU-Projekt stehen acht Partner, darunter sechs führende Biopharma- und IT-Cluster aus Deutschland, Österreich und Norwegen.

PERMIDES, das vom CyberForum als Repräsentant des Software-Clusters, dem größten IT-Cluster in Europa, koordiniert wird, unterstützt Biopharma-KMU, die zukunftsweisende Kooperationsprojekte mit IT-Unternehmen durchführen wollen. Das Ziel: IT-basierte Innovationen in der Biopharma-Branche zu fördern. Am 10. Oktober ging der zweite Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen zu Ende. Hierzu konnten sich KMU sowohl auf Förderung für Innovationsprojekte als auch auf Förderung für Beratungsprojekte bewerben. 

Förderanträge für Innovations- und Beratungsprojekte

Und die Resonanz nach Ende des zweiten Stichtages ist durchweg positiv: Von 73 Anträgen für Innovationsprojekte werden 30 mit jeweils bis zu 60.000 Euro gefördert. Das entspricht einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 1,55 Millionen Euro. Mit dem ersten Stichtag Mitte Mai zusammengenommen wurden 118 Förderanträge für Innovationsprojekte eingereicht, von denen 50 mit einem Gesamtvolumen von 2,65 Millionen Euro gefördert werden. Im Rahmen von PERMIDES werden außerdem verschiedene Beratungsgutscheine in Höhe von maximal 5.000 Euro vergeben. Biopharma-KMU, die Beratungsdienstleistungen benötigen, können diese beantragen. Am 15. November endete die Möglichkeit, solche Förderanträge einzureichen: Von insgesamt 91 Anträgen werden nun 55 durch Beratungsgutscheine mit einem Gesamtvolumen von 261.000 Euro finanziell gefördert. 

Insgesamt werden mit PERMIDES 88 KMU der Biopharma-Branche aus 17 europäischen Staaten unterstützt. Deutschland belegt hierbei Platz 1 (24 KMU), gefolgt von Norwegen (13) und Österreich (12). 

„Wir freuen uns sehr, dass PERMIDES so gut angenommen wird. Biopharma-KMU, die zwar innovative Ideen haben, diese aber bislang mangels Finanzierung nicht umsetzen konnten, konnten hier von der PERMIDES-Förderung profitieren. Insbesondere die einfache Beantragung, die Unterstützung bei der Partnersuche, aber auch das schlanke Berichtswesen für geförderte Projekte erzeugten eine sehr große Resonanz“, so Dr. Ralf Trunko, Projektmanager Innovationen und Internationale Angelegenheiten im CyberForum. „Vorteilhaft war auch, dass der Großteil der Prozesse bezüglich Partnerfindung, Beantragung und Berichtswesen von einer im Rahmen von PERMIDES entwickelten, webbasierten Plattform unterstützt wurde.“ 

Geschwindigkeit ist ein wesentlicher Faktor von PERMIDES, das Innovationsprojekte maximal ein halbes Jahr fördert. Zum Erfolg des EU-Projektes tragen außerdem die einfache Bewerbung wie auch der vergleichsweise kurze Begutachtungsprozess von maximal drei Monaten, der zwischen Bewerbung und Förderzusage liegt, bei.

Follow-up Coaching für bereits geförderte Unternehmen

Für geförderte Biopharma-Firmen besteht bis Mitte nächsten Jahres noch die Möglichkeit, ein Follow-up Coaching durch das PERMIDES-Team zu erhalten. Das Coaching umfasst beispielsweise Informationen über weitere Fördermöglichkeiten, Unterstützung bei der Beantragung weiterer Fördermittel oder auch die weitere Vernetzung mit Firmen und Forschungseinrichtungen aus der IT-Branche. 

Unternehmen, die Informationen zum Projekt erhalten möchten, können sich per Mail an die Abteilung „Innovationen & Internationale Angelegenheiten“ im CyberForum wenden: projekte@cyberforum.de 


Permides
Europäische Union

PERMIDES wird gefördert durch das Horizont 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.   




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